Sonntag, 13. Mai 2012, 17.00 Uhr
Meisterhafter Duoabend
mit Heinz Holliger, Oboe und Englischhorn
Ursula Holliger, Harfe
|
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767) |
Sonate in Es-Dur aus «Esercizii musici» für Oboe und Harfe Adagio – Allegro – Mesto – Vivace |
|
Gabriel Fauré (1845 – 1924) |
Impromptu, op. 89 für Harfe solo |
|
Benjamin Britten (1913 – 1976) |
6 Metamorphosen nach Ovid, op. 49 für Oboe solo Pan – Phaëton – Niobe – Bacchus – Narcissus – Arethusa |
|
Charles Koechlin (1867 – 1950) |
Chant «au Loin» für Englischhorn und Harfe |
|
Manuel de Falla (1876 – 1946) |
Danza española no. 1 aus La Vida breva für Harfe solo |
|
Ursula Mamlok (geb. 1923) |
Kontraste für Oboe und Harfe (2009/10) Ursula und Heinz Holliger gewidmet I Humoresque II Largo e mesto |
|
Heinz Holliger (geb. 1939) |
«88» für Oboe und Harfe (2011) – Uraufführung Ursula Mamlok zum Geburtstag |
|
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921) |
Sonate, op. 166 für Oboe und Harfe (1921) Andantino – Allegretto – Molto Allegro |
Nach Studien an der Musik-Akademie der Stadt Basel und am Conservatoire Royal de Musique de Bruxelles nahm Ursula Holliger eine weltweite solistische und kammermusikalische Tätigkeit auf. Sie konzertierte u.a. mit Philharmonikern von Berlin, Wien, Rom, London, Paris und Los Angeles unter der Leitung von Dirigenten wie Michael Gielen, Pierre Boulez, Simon Rattle, André Previn, Sir Neville Marriner und Heinz Holliger.
Ihre Interpretationen sind auf zahlreichen Tonträgern festgehalten und haben Massstäbe gesetzt. Das Repertoire der Künstlerin umfasst alle Stilrichtungen. Neben den Standard-Werken liegt ein besonderes Schwergewicht auf Werken von Louis Spohr und auf zeitgenössischer Musik. So hat Ursula Holliger viele für sie geschriebene Werke zeitgenössischer Komponisten uraufgeführt.
Ursula Holliger unterrichtete viele Jahre lang an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau und an der Musik-Akademie Basel. Von früher Kindheit an wirkte sie auch oft bei Benefizkonzerten mit, und bis heute stellt sie ihr Talent regelmässig in den Dienst von Kirchen und Krankenhäusern.
Heinz Holliger gehört zu den vielseitigsten und aussergewöhnlichsten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Geboren in Langenthal, studierte er in Bern, Paris und Basel Oboe, Klavier und Komposition. Nach ersten Preisen bei internationalen Wettbewerben begann für ihn eine unvergleichliche Karriere als Oboist.
Als Dirigent arbeitet Heinz Holliger seit vielen Jahren mit weltweit führenden Orchestern und Ensembles zusammen. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise wie Komponistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins, Kunstpreis der Stadt Basel, Musikpreis der Stadt Frankfurt, Ehrendoktorwürde der Universität Zürich, Midem Classical Award, Edison-Award und Grand Prix du Disque.
Heinz Holliger ist einer der gefragtesten Komponisten unserer Zeit, dessen Werke exklusiv von Schott Musik International verlegt werden. Am Zürcher Opernhaus erhielt seine Oper «Schneewittchen» nach Robert Walser grosse internationale Anerkennung. Zu seinen Hauptwerken zählen weiter der Scardanelli-Zyklus und das Violinkonzert.
zurück zum Programm 2012