Beitragsseiten

Schlosskonzerte Spiez 1996 bis 2005, das 6. Jahrzehnt

Vereinsstruktur

Im 1996 ergeben Abklärungen, dass zur besseren (auch finanziellen) Handlungs­fähigkeit des Konzertveranstalters sich neue Strukturen aufdrängen.
Unter dem Präsi­­di­um von Gretli Wandeler-Bodmer und ihrem Fünffrauen-Team wird am 5.2.1997 der Verein Schlosskonzerte Spiez gegründet. Die laufende Geschäftstätigkeit übernehmen die Vor­stand­mit­glieder, weitere Ver­eins­mit­glieder sind die ehemaligen Char­gen­trä­ge­rin­nen.

Der bis anhin durch den Verkehrsverein Spiez erfolgte Vorverkauf wird dem NOVA Reisebüro, ab 2004 dem Spiezer Gewerbebetrieb Zimmermann AG übertragen. 1998 wechselt das SKS-Präsidium von Gretli Wandeler-Bodmer zur bisherigen Vizepräsidentin Marianne Vogel Kopp.

Aussenwirkung

Logo Schlosskonzerte Spiez 1998
Das Logo wird aufgefrischt, der frühere Faltprospekt 2001 zu einem Programmheft bis zu 36 Seiten erweitert und nun auch dem SpiezInfo beigelegt. Im Bestreben, die Medienpräsenz voranzutreiben, werden die Print-Medien regelmässig be­dient; ein gutes Echo ist v.a. im Berner Oberländer und im Thuner Tagblatt zu vermerken. Zeit­ent­sprechend wird auch eine einfache Homepage aufgeschaltet. Ebenfalls soll ein markanter Plakataushang an den Dorfeingängen die Konzertserie in Erin­nerung rufen.

Programmgestaltung

Es werden in dieser Zeitspanne nun jeweils 6 bis 9 vielfältige Musikveranstaltungen organisiert. Die bisher mehrheitlich klassische Ausrichtung (Klavier­re­zi­tals, Trios, Streicherformationen etc.) wird aufgeweicht. Neben dem Einbezug von Cross Over-Anlässen, der Einbindung von Volksmusik, Chansons, Klezmer sowie Improvisationen werden auch Auflockerungen mit sprachlichen Elementen und Lesungen geboten. Kinderfreundliche Konzerte werden zu echten KinderKonzerten, der musikalische Nachwuchs des Konservatoriums Bern (nachfolgend Hochschule für Musik) findet in Jung&Leidenschaftlich ein permanentes Podium. 1999 eröffnet erstmals eine Jazz-in-Church-Matinée neuen Zuhörerkreisen die Pforte.

Henri Chaix & Romano Cavicchilo
Familien und Kinder werden zu gemeinsamen Festen mit den Freunden des Goldenen Hofes eingeladen. Zwischen 800 bis 1'000 Zuhörer können die Schlosskonzerte pro Saison verzeichnen. Über die Gründe der jährlichen Ab­wei­chun­gen kann der Vorstand nur spekulieren: Beeinflusst das musikalische Angebot, die Bekanntheit der Künstler, das Wetter oder jeweilige TV-Programm den Besucherstrom massgeblich?

Rahmenprogramm

Regelmässig begleiten nun Après-Concert Veranstaltungen oder Pausenapéros für alle das musikalische Geschehen. Damit wird den Besuchern sowohl ein Austausch mit den Künstlern als auch eine lockere Begegnung mit anderen Musikliebhabern geboten. Als besonders geeignete Räume bieten sich dazu der Gartensaal und dessen Terrasse, der Schlosshof wie ebenso der Platz unter den Kastanien an. Für solche Spezial­aufwendungen kann der Vorstand erfreulicherweise auch auf freiwillige Zusatz­personen zählen.

Koordination

Damit keine vor allem akustische Konfliktsituationen entstehen, verlangt die Vielzahl der Anlässe immer mehr nach Absprachen mit anderen Kulturevents in der Bucht. Auch hinsichtlich Administration wird stets die Zusammenarbeit und Koordination mit anderen Kulturträgern in Spiez gesucht. Über einen informellen runden Tisch und wenigstens einen monatlich aufdatierten Kulturkalender hinaus lassen sich indessen keine institutionellen Ergebnisse erzielen. Auch die Zusammenarbeit mit andern Klassikanbietern im Berner Oberland verläuft eher zäh. Lediglich die Verteilung der Beiträge der öffentlichen Hand an die Kulturanbieter findet in der Kul­tur­kom­mis­sion der Gemeinde ein ständiges Gremium.

Finanzielles

Die Einwohnergemeinde Spiez zusammen mit der Kulturabteilung des Kantons Bern sichern die finanzielle Basis der Konzertreihe verlässlich ab. Die Stiftung Spiezerhof erhöht zur Jahrtausendwende ihren Beitrag von CHF 5'000 auf CHF 7'000, aus der Ärzte-/Zahnärzteschaft Spiez fliesst jeweils ein namhafter Beitrag und auch der Lions-Club Spiez ist ein treuer Sponsor. Neben den Einkünften aus dem Kartenverkauf wird versucht, über Patronate, Inserate und Gönnerschaften auf eine zusätzliche finanzielle Quelle zurückzugreifen und mit einer Reserve die unmittelbare Zukunft der SKS abzusichern. Nicht in der Er­folgs­rech­nung, die ab 2002 nun mehr als CHF 50'000 budgetiert, erscheint das freie Gastrecht seitens der Stiftung Schloss Spiez.

We use cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.