Programm

2. Konzert

Sonntag, 5. Mai 2013, 17.00 Uhr

Bach – Streiflicht auf Vater und Sohn

Meret Lüthi, Barockvioline
Vital Julian Frey, Cembalo

Gibt es einen unverwechselbaren genetischen Code in der Musik der Bachfamilie? Und wie unterscheidet sich die musikalische Sprache des Vaters zu der seines bekanntesten Sohnes? Das Konzertprogramm geht diesen Fragen nach… Ein zeitgenössisches Werk für Cembalo solo lässt den Blick aus dem 20. Jahrhundert auf die beiden Komponisten schwenken.

Johann Sebastian Bach
(1685 – 1750)
Sonate in f-Moll, BWV 1018
ohne Bezeichnung (Andante)
Allegro
Adagio
Vivace
Carl Philipp Emanuel Bach
(1714 – 1788)
Sonate in c-Moll, Wq 78
Allegro moderato
Adagio ma non troppo
Presto
György Ligeti
(1923 – 2006)
Continuum für Cembalo solo
Johann Sebastian Bach
(1685 – 1750)
Sonate in F-Dur, BWV 1022
Largo
Allegro e Presto
Adagio
Presto
Carl Philipp Emanuel Bach
(1714 – 1788)
Sonate in g-Moll, H 545
Allegro
Adagio
Allegro

Meret Lüthi, Vital Julian Frey

Die gebürtige Bernerin Meret Lüthi absolvierte ihre Violinausbildung an der Hochschule der Künste ihrer Heimatstadt bei Monika Urbaniak-Lisik und Eva Zurbrügg; sie erlangte Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung. Parallel dazu studierte sie als Mitglied des Amaryllis-Quartetts von 2000 bis 2003 bei Walter Levin an der Musik-Akademie in Basel; mit einem Aufbaustudium in der Klasse von Anton Steck an der Staatlichen Musikhochschule Trossingen spezialisierte sie sich auf das Spiel der Barockvioline. Ausserdem nahm sie an Meisterkursen von Igor Ozim, Christian Altenburger, Thomas Brandis, Ingolf Turban und Gerhard Schulz teil. Meret Lüthi war Stipendiatin der Kiefer Halblitzel Stiftung und des Kiwanis Clubs Bern; 2007 ging sie als Preisträgerin aus dem Deutschen Hochschulwettbewerb für Alte Musik hervor.

Von 2001 bis 2005 lehrte Meret Lüthi als Dozentin für Fachdidaktik Violine an der Hochschule der Künste Bern. Als Konzertmeisterin leitet Meret Lüthi das von ihr im Jahr 2008 mitbegründete Orchester für Alte Musik «Les Passions de l’Ame»; zudem ist sie, in derselben Position, dem belgischen Ensemble «B’Rock» verbunden und spielt als Gast im Freiburger Barockorchester. Sie wirkte bei CD- und Opernproduktionen sowie Konzerttourneen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen u. a. unter René Jacobs, Ivor Bolton, Adam Fischer und Gary Cooper mit. Intensiv widmet sie sich auch der Kammermusik: Mit verschiedenen Programmen präsentierte sie sich in den Jahren 2008/09 beim Festival «Young Artists in Concert» in Davos. Im Sommer 2010 gab Meret Lüthi ihr Debüt am Lucerne Festival. 2012 trat sie bei den Schlosskonzerten in Spiez mit dem Barockensemble «Les Passions de l'Ame» auf.

Die Biographie von Vital Julian Frey finden Sie beim 1. Konzert.

 

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