Programm

4. Konzert

Freitag, 10. Mai 2013, 20.00 Uhr

Burleskes und Tragisches in vollstem Glanz

Kontrastreich packende Werke für Horn, Posaune und Klavier

Zora Slokar, Horn
Branimir Slokar, Posaune
François Killian, Klavier

Ludwig van Beethoven
(1770 – 1827)
Sonate für Horn und Klavier op. 17
Allegro moderato
Poco Adagio, quasi Andante
Allegro moderato
Paul Hindemith
(1895 – 1963)
Sonate für Posaune und Klavier (1941)
Allegro moderato maestoso
Allegretto grazioso
Allegro pesante
Allegro moderato maestoso
Jean-François Michel
(geb. 1957)
Burlesco für Horn, Posaune und Klavier
Vivace: Intrada du grand Projet
Larghetto
Prestissimo
Grave et résigné
Frederic Chopin
(1810 – 1849)
Ballade Nr. 2 op. 38 in F-Dur
Nicolas de Crufft
(1779 – 1818)
Sonate für Horn und Klavier
Allegro modrato
Andante espressivo
Moderato, Rondo «alla Polacca»
Nicolas de Crufft
(1779 – 1818)
Sonate für Horn und Klavier
Allegro modrato
Andante espressivo
Moderato, Rondo «alla Polacca»
Stjepan Sulek
(1914 – 1986)
Sonate für Posaune und Klavier
(Vox Gabrieli)
John Glenesk Mortimer
(geb. 1951)
Carmen – Fantasie für Horn, Posaune und Klavier

Slokar Trio

Zora Slokar schloss ihr Violinstudium in Bern ab, bevor sie sich aufs Hornspiel konzentrierte. Sie studierte bei Erich Penzel und Radovan Vlatkovic und erhielt 2008 das Solistendiplom an der Zürcher «Hochschule der Künste». Als Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe ist Zora Slokar eine passionierte Kammermusikerin und regelmässig zu Gast in Lockenhaus, December Nights Moscow, Oxford Chamber Music Festival, Kronberg und dem «Oleg Kagan» Festival. Sie spielte mit Partnern wie Gidon Kremer, Martha Argerich und Eduard Brunner. Als Solistin trat sie in ganz Europa, Brasilien und Japan auf , z. B. mit dem «Tchaikowsky» Rundfunk Orchester Moskau. Sie ist Solohornistin im «Orchestra della Svizzera Italiana» Lugano.
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Branimir Slokar wurde 1946 in Maribor (Slowenien) geboren. Bis zu seinem 17. Lebensjahr galt sein Interesse Schule und Sport. Erst durch den Film «The Glenn Miller Story» wurde seine Leidenschaft für diese Art von Musik geweckt, und er begann Posaunenunterricht zu nehmen. 1969 beendete er sein Studium an der Musikakademie in Ljubljana mit Auszeichnung und bildete sich anschliessend in Paris weiter. Nach rund zehnjähriger Tätigkeit als Soloposaunist in mehreren namhaften Orchestern entschied er 1979, sich ausschliesslich seiner Solistenkarriere und seiner pädagogischen Tätigkeit als Professor an den Musikhochschulen in Köln, Trossingen, Freiburg i.Br. und Bern zu widmen. Heute lebt Slokar mit seiner Familie im Berner Oberland.
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François Killian wurde 1962 in Paris geboren und bereits im Alter von elf Jahren im Fach Klavier am Pariser Konservatorium aufgenommen. Das Studium an der Musikhochschule Hannover schloss er 1986 mit dem Konzertexamen ab. Killian erhielt zahlreiche internationale Preise – einen seiner grössten Erfolge erzielte Killian bei den Bieler Musikfestspielen 1998, als er kurzfristig für Krystian Zimerman einsprang und mit stehenden Ovationen des Publikums bedacht wurde. Als Chopinspezialist anerkannt, führte Killian im Gedenkjahr 1999 in der Südpfalz an neun Klavierabenden das gesamte Klavierwerk des polnischen Komponisten auf. Seit 2006 unterrichtet François Killian Klavier im Hauptfach an der staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen.

 

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