Programm

5. Konzert

Sonntag, 12. Mai 2013, 10.30 Uhr

JazzMatinée

Die unerträgliche Leichtigkeit des Swing

Jazzkonzert mit dem Quartett Echoes of Swing

Colin T. Dawson, Trompete
Chris Hopkins, Altsaxophon
Bernd Lhotzky, Piano
Oliver Mewes, Schlagzeug

Die vier Musiker schöpfen beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, dabei immer auf der Suche nach dem Verborgenen, dem Exquisiten. Das «Great American Songbook» und die meisterlichen Aufnahmen vorväterlicher Helden bilden klumpenfreien Humus für die Kreativität der Combo, die sich in verblüffenden Arrangements, virtuosen Solobeiträgen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen niederschlägt. Die zeitgemässe Aufbereitung eines enorm abwechslungsreichen Repertoires und nicht zuletzt die humorvolle Moderation und spontane Bühnenpräsentation machten das Ensemble zur gefeierten Attraktion und etablierten die Band an der Spitze der internationalen klassischen Jazzszene.

Ausgedehnte Tourneen führten das Ensemble quer durch Europa, über den Atlantik, nach Japan, Neuseeland und sogar auf die Fidschi-Inseln. Die rasante musikalische Entwicklung der Band ist mittlerweile auf fünf CDs eindrucksvoll dokumentiert. Ab sofort präsentieren die «Echoes of Swing» ihr neues, mit Spannung erwartetes Album «Message from Mars», das unmittelbar nach Erscheinen in Paris den Prix de L'Académie du Jazz erhielt sowie unlängst mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste) ausgezeichnet wurde.

Echoes of Swing

Colin T. Dawson, geboren 1960 in South Shields (England), erhielt mit zehn Jahren seinen ersten Trompetenunterricht. 1976–1979 studierte er am Newcastle College of Art in den Fächern Trompete, Klavier, Musiktheorie, Geschichte und Komposition. Bereits während des Studiums hatte er seine ersten Auftritte in New Orleans, wo er bald auch Trompetenstunden bei der Jazzlegende Jabbo Smith genoss. Auftritte in mehr als 35 Ländern sowie mehr als 50 CD- und LP-Einspielungen mit Weltstars lassen das Renommee des Trompeters erahnen.

Der 1972 in den USA geborene Chris Hopkins wuchs in Deutschland auf. Mit sechs Jahren begann er mit einer klassischen Cembalo-Ausbildung. 1991–1997 studierte er an der Ruhr-Universität Bochum Musikwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. 1994 übernahm Hopkins als 22-Jähriger beim «International Jazz Festival at Sea» den Piano-Part an der Seite der legendären Basie-Mitglieder. 1997 gründete er «Echoes of Swing» als Altsaxophonist und Leiter des Ensembles. Europa-Tourneen, regelmässige Einladungen zu internationalen Jazzfestivals, über 25 CD-Produktionen sowie Konzertmitschnitte für Radio und Fernsehen kann der elegante Altsaxophonist und humorvolle Conferencier ausweisen. Zudem ist er als Dozent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln tätig.

Bernd Lhotzky, geboren 1970 in Tegernsee (Oberbayern), erhielt in seiner Jugend Klavier- und Kompositionsunterricht in München. Konzerte mit internationalen Jazzgrössen, aber auch Soloauftritte, Kompositionsaufträge für Filmsoundtracks und die künstlerische Leitung für das «Schloss Elmau Swing Festival» zeigen die Vielseitigkeit des Pianisten auf.

Oliver Mewes wurde 1967 in Köln geboren, wo er auch das Schlagzeug- und Jazz-Studium an der Musikhochschule Köln absolvierte. Er kann einen breiten Fächer an Konzertauftritten mit berühmten internationalen Jazzmusikern, die Teilnahme an zahlreichen internationalen Jazz- und Musikfestivals, CD-Veröffentlichungen sowie Rundfunk- und TV-Produktionen vorweisen.

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