Programm

5. Konzert

Sonntag, 18. Mai 2014, 17.00 Uhr

Emotionale Schönheit in strenger Form

Meisterwerke für Cello und Klavier
Anita Leuzinger, Violoncello
Anton Kernjak, Klavier

Ludwig van Beethoven
(1770 – 1827)
Sonate Nr. 2 in D-Dur op. 102
Allegro con brio
Adagio con molto sentimento d'affetto
Allegro fugato
Anton Webern
(1883 – 1945)
Drei kleine Stücke op. 11
Mässige Achtel
Sehr bewegt
Äusserst ruhig
Thomas Demenga
(geb. 1954)
Eine kleine Erregung
(über Berg und Bach, 1996)
Anton Webern
(1883 – 1945)
Zwei Stücke für Violoncello und Klavier
(1899)
Dmitri Schostakowitsch
(1906 – 1975)
Sonate in d-Moll op. 40 (1934)
Allegro non troppo
Allegro
Largo
Allegro

Anita Leuzinger und Anton Kernjak

Anita Leuzinger wurde 1982 in der Nähe von Zürich geboren. Sie begann im Alter von fünf Jahren Cello zu spielen. Seit Oktober 2001 studierte sie bei Thomas Demenga in Basel, wo sie im Sommer 2005 das Lehrdiplom erlangte.
Ihr Repertoire reicht von Bach bis zu ganz neuer Musik. Diese Vielseitigkeit wurde auf Kursen und Workshops gefördert, am nachhaltigsten bei Steven Isserlis. Sie wurde daraufhin eingeladen, am Open-Chambermusic-Festival teilzunehmen, wo sie im Zusammenspiel mit erfahrenen Musikern weitere wichtige Impulse erhielt.

Kammermusik ist eine ihrer grossen Leidenschaften. Sie war zu Gast an verschiedenen Festivals wie dem Lucerne Music Festival, Sommets Musicaux Gstaad und dem Davos-Festival «Young Artists in Concert». Sie hat auch schon früh solistische Erfahrungen gesammelt, so z.B. mit dem ersten Konzert von D. Schostakowitsch auf einer Amerika-Tournee oder mit dem Sinfonieorchester Basel, mit dem sie im letzten Sommer das Schumann-Konzert spielte.

Der österreichische Pianist Anton Kernjak ist ein gefragter Kammer­musiker und konzertiert in verschiedenen Duo- und Triobesetzungen in vielen Ländern Europas, in Kanada und bei Konzertreisen in den USA. Einladungen führen ihn zu verschiedenen Konzertreihen und Musikfestivals: Kammermusikreihe des WDR Köln, Pro Musicis in New York, World Music Days in Luxemburg, Festival de musique du chambre «Domaine Forget» in Kanada, Sommets Musicaux in Gstaad, Europäischer Musikmonat in Basel u.a.

Seine ersten Studien absolvierte er an der Universität Mozarteum in Salzburg und schloss sein Klavierstudium an der Musikhochschule Basel ab. Wichtige Impulse erhielt er von den ungarischen Musikern Ferenc Rados und György Kurtag u.a. an den International Musicians Seminars. Seit Oktober 2004 führt er eine Sonaten- und Duowerkstatt an der Musikhochschule Basel.

 

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