Programm

7. Konzert

Sonntag, 17. Mai 2015, 17.00 Uhr

Ventus Quintett

Così fan tutte?!
Haben Mozart und sein Librettist tatsächlich zu Recht in die Welt gesetzt, dass die Frauen alle so sind? Wäre, wie die Oper auch noch betitelt ist, «die Schule der Liebenden» nicht vor allem auch für Männer dringend Stoff zum schulischen Nachsitzen? Sei es drum, die Musikerin, die Musiker des Bläserquintetts aus Salzburg werden weder moralisch noch ethisch argumentieren, primär wollen sie mit Mozart, Dvořák, Piazzolla und Bizet lustvoll zusammen spielend offenlegen, was ihnen zum Thema Seitensprung musikalisch wichtig ist.

Moritz Plasse, Flöte
Isabella Unterer, Oboe
Gabor Lieli, Klarinette
Christoph Hipper, Fagott
Markus Hauser, Horn

Wolfgang Amadeus Mozart
(1756 – 1791)
Così fan tutte / Harmoniemusik
Ouvertüre
Come scoglio immoto resta
Un' aura amorosa
Una donna a quindici anni
È amore un ladroncello
Antonin Dvořák
(1841 – 1904)
Quintett f-Moll nach dem «Amerikanischen Quartett» op. 96
Allegro ma non troppo
Lento
Molto vivace
Vivace ma non troppo
Astor Piazzolla
(1921 – 1992)
Bordel 1900 (aus Histoire du Tango)
Oblivion (1972)
Libertango (1973)
Georges Bizet
(1838 – 1875)
Carmen Suite
Introduction
Habanera
Les Dragons d´Alcala
Entracte
Les Toreados

Ventus Quintett

Das Ventus Quintett Salzburg setzt sich aus Musikern des Mozarteumorchesters Salzburg, der Camerata Salzburg sowie der Salzburger Kammerphilharmonie zusammen. Das Quintett überzeugt durch seine stilsicheren Interpretationen von Bläserkammermusik aus fünf Jahrhunderten. Im Repertoire finden sich neben den «Klassikern» der Bläserquintett-Literatur auch zahlreiche gelungene Bearbeitungen für diese Besetzung. Das Ensemble zeichnet sich besonders aus durch sein feinfühliges Zusammenspiel, brillante Virtuosität, perfekte Intonation und einen enormen Klangfarbenreichtum. Dass die fünf Musiker auch freundschaftlich verbunden sind, wird in den Konzerten immer wieder durch die grosse Spielfreude spürbar.
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Moritz Plasse wurde in Hannover geboren. Er studierte in Berlin, Paris und Salzburg. Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen, im 2000 schloss er sein Konzertfachstudium mit Auszeichnung ab. Von 1998 bis 2007 spielte er bei der Camerata Salzburg, seit 1999 ist er Mitglied des Mozarteumorchesters Salzburg. Konzerte als Orchester- und Kammermusiker führten ihn in viele europäische Länder, nach Nord- und Südamerika, Afrika und Asien zu bedeutenden Festivals. Seit 2009 unterrichtet Moritz Plasse an der Salzburger Fakultät der University of Florida.

Isabella Unterer wurde in Tirol geboren und erhielt ihren ersten Oboenunterricht am Innsbrucker Konservatorium. Später studierte sie in München. Seit 1998 ist Unterer Solooboistin des Mozarteumorchesters Salzburg. Ausserdem ist sie Mitglied des österreichischen Ensembles für neue Musik, gefragte Kammermusikpartnerin verschiedener Ensembles und regelmässig zu Gast bei dem Münchner Kammerorchester, der Bayerischen Staatsoper, der Münchner Klangverwaltung und der Camerata Salzburg. Isabella Unterer beschäftigt sich seit einiger Zeit auch mit Psychokinesiologie und Logotherapie am Institut für Existenzanalyse und Logotherapie in Salzburg.

Gábor Lieli wurde in Budapest geboren. Sein Klarinettenstudium absolvierte er in Pécs und am Mozarteum Salzburg. 1993 erhielt er das zweite Diplom mit Auszeichnung. Seit 1992 ist er Soloklarinettist der Salzburger Kammerphilharmonie, ausserdem Gastprofessor u.a. an der Universität Pécs und der Salzburger Fakultät der Readlands University Kalifornien. Als Kammermusiker und Solist spielte er an zahlreichen Konzerten in Europa und Übersee. Seit 2004 ist er Leiter einer Klarinettenklasse am OÖ Musikschulwerk, seit 2006 künstlerischer Leiter und Mitinitiator des Festivals «Klassik am Inn» und seit 2009 Obmann des Kulturvereins «Kulturwelle» am Wallersee.

Markus Hauser wurde in Salzburg geboren und wuchs in St. Michael im Lungau auf. Seinen ersten Hornunterricht erhielt er mit elf Jahren beim damaligen Solohornisten des Mozarteumorchesters Salzburg, Alois Aigner. Ab 1992 studierte er Konzertfach Horn an der Universität Mozarteum Salzburg. 1999 schloss er das Studium mit Auszeichnung ab. Seit 1997 ist er Mitglied des Mozarteumorchesters Salzburg, Substitut der Camerata Salzburg sowie 2. Hornist in der Salzburger Kammerphilharmonie und konnte mit der Wiener Akademie und dem Concentus Musicus grosse Erfolge feiern. Dazu kommt eine vielfältige Tätigkeit als Kammermusiker in verschiedenen Ensembles.

Christoph Hipper wurde in Rosenheim geboren. Er studierte an der Hochschule Mozarteum Salzburg, wo er mit Auszeichnung abschloss und mit dem Würdigungspreis des Österreichischen Staates ausgezeichnet wurde. Seit 1988 ist er Fagottist der Camerata Salzburg. Prägend für seine musikalische Entwicklung war zunächst Sandor Vegh, später der Geigenvirtuose und Dirigent Leonidas Kavakos. Mit der Camerata konzertierte Christoph Hipper unter verschiedenen Dirigenten und mit vielen prominenten Solisten, die Konzerttourneen führten ihn zu grossen internationalen Festivals. Ausserdem musiziert er in mehreren Kammermusik-Ensembles, vom Trio bis zum Oktett. 1997 bis 2004 unterrichtete Christoph Hipper an der Hochschule Mozarteum Salzburg.

 

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