Programm

9. Konzert

Freitag, 29. Mai 2015, 20.00 Uhr

Händels Geiger

Italienische Geigenmusik des Barocks
Das Konzertprogramm «Händels Geiger» ist eine Hommage an den italienischen Stil und an seine damaligen musikalischen Botschafter, die bekannten italienischen Stargeiger der Barockzeit. Einer der wichtigsten Konzertorte in Europa war das «Drury Lane»-Theater in London unter der Leitung von Georg Friedrich Händel.

Hélène Schmitt, Violine
Jonathan Pešek, Violoncello
Jonathan Rubin, Laute
Vital Julian Frey, Cembalo

Giovanni Stefano Carbonelli
(ca. 1690 – 1772)
Sonata decima in g-Moll
für Violine und Basso Continuo
Largo, Allegro, Largo, Giga
William Babell
(1690 – 1723)
«Lascia ch’io pianga»
für Cembalo solo
Nicola Matteis
(ca. 1650 – 1707)
Präludium in c-Moll
für Violine solo
2. Sonate in c-Moll
für Violine und Basso Continuo
Adagio, Allegro, poco Largo, Adagio, Allegro
Georg Friedrich Händel
(1685 – 1759)
2. Suite in F-Dur
für Cembalo solo
Adagio, Allegro, Adagio, Allegro
Pietro Castrucci
(1679 – 1752)
2. Sonate in B-Dur
für Violine und Basso Continuo
Adagio cantabile, Andantino amoroso, Siciliana, Gavotta, Venetiana
Francesco Saverio Geminiani
(1687 – 1762)
3. Sonate in e-Moll
für Violine und Basso Continuo
Adagio, Allegro
Giovanni Stefano Carbonelli
(ca. 1690 – 1772)
12. Sonate in e-Moll
für Violine und Basso Continuo
Largo, Andante, Aria con Variazioni se piace
Nicola Matteis
(ca. 1650 – 1707)
Suite in a-Moll
für Violine und Basso Continuo
Allemanda, Corrente, Sarabanda amorosa, Aria con divisione, Scaramuccia, Diverse bizzarie sopra la Vecchia Sarabanda o pur Ciaccona

Hélène SchmittHélène Schmitts inter­pre­ta­to­ri­scher Ansatz besticht durch die Kunst, in höchstem Masse authentisch zu musizieren und eine herrliche Leichtigkeit des Ausdrucks zu suggerieren. Sie studierte Barock­violine an der École Normale Supérieure de Musique in Paris und in Basel und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Heute hat sie eine Professur für Barockgeige am Musikkonservatorium von Boulogne-Billancourt (Paris) inne. Hélène Schmitt spielt auf einer Geige von Camillo Camilli aus dem frühen 18. Jahrhundert.
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Jonathan PešekJonathan Pešek erlernte das Cellospiel bei dem Cellisten und Dirigenten Klaus-Peter Hahn sowie bei Mario De Secondi an der Hochschule Trossingen. An der Schola Cantorum Basiliensis studierte er Violoncello in alter Mensur bei Christophe Coin und ist 1. Cellist beim La Cetra Barock­orchester Basel. Er spielt ebenfalls Viola da Gamba und Basse de Violon. Sein aktuelles Forschungsprojekt ist die akkordische Generalbass- und Rezitativbegleitung nach historischen Quellen des 18. und 19. Jahrhunderts.

Jonathan RubinJonathan Rubin wurde in Sydney geboren und begann seine Musikkarriere als Gitarrist, bevor er sich der Laute zuwandte. Mit einem Stipendium vom australischen Staat studierte er frühe Musik an der Schola Cantorum Basiliensis, wo er 1977 sein Diplom erwarb. Seither hat er sich auf Basso continuo mit Laute und Theorbe spezialisiert und an unzähligen Produktionen teilgenommen. Seit 1980 unter­rich­tet Jonathan Rubin Laute am Konservatorium in Genf und gibt Meisterklassen in Israel, Deutschland, Hong Kong und Australien.

Vital Julian FreyVital Julian Frey gilt heute als einer der gefragtesten Cembalisten, Kammermusiker und Ensemble-Leiter. Seine Ausbildung erhielt er bei Christine Schornsheim und Robert Hill. Technische Souveränität und ein hohes musikalisches Niveau sind ebenso seine Markenzeichen wie eine überzeugende Bühnen­präsenz. Mit seiner erfolgreichen Konzerttätigkeit leistet er einen entscheidenden Beitrag, das Cembalo in der klassischen Musikszene neu zu positionieren. Besonders beliebt sind Freys Konzerte für Kinder und Jugendliche.
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