Programm

3. Konzert

Freitag, 13. Mai 2016, 20.00 Uhr

Ein feuriger Abend und eine Träne Melancholie

Ursula Füri-Bernhard geht neue Wege

Nach einer europäischen Karriere als klassische Opern-, Oratorien- und Liedersängerin erobert sie ungeahnt neue musikalische Welten. Nach intensiver Beschäftigung mit Jazzgesang und Gypsymusik tritt sie erstmals auch in dieser Form vor Publikum.

Ursula Füri

Zusammen mit dem Balagan Ensemble serviert sie nach Lust und Laune Perlen aus Oper, Cabaret, Musical, Evergreens, Gypsy Songs und Jazz Standards, also alles was das Herz begehrt. Sie präsentiert sich mit ihrem langjährigen Freund Karel Boeschoten, einem der interessantesten Geiger der Schweiz, und drei der weltbesten Roma-Musikern. Es erwartet Sie ein veritables musikalisches Feuerwerk.

Ursula Füri-Bernhard, Sängerin
Karel Boeschoten, Violine
Giani Lincan, Zymbal
Aurel Budisteanu, Akkordeon
Zsolt Boni, Kontrabass

Lange Jahre war Ursula Füri-Bernhard die gefeierte Sopranistin am Berner Stadttheater als Butterfly, Tosca, Lady Macbeth oder Elisabeth (Tannhäuser) und sang oft in Avenches, Genf, Basel, am Edinburgfestival (Sieglinde), Mannheim, Hannover, Kassel (Kundry) und zuletzt Isolde in Meiningen mit Philippe Bach am Dirigentenpult.
Immer wieder trat sie als Solistin an Festivals, in Galakonzerten, mit Chören und grossen Orchestern im In- und Ausland auf. Liedrezitals und Kammermusik waren ihr immer genau so wichtig wie schöne Haus- und Volksmusik. 2015 hat sich Ursula Füri-Bernhard von der traditionellen Klassik verabschiedet.

Der Niederländer Karel Boeschoten erwarb das geigerische Handwerk bei den Altmeistern Herman Krebbers (Amsterdam) und Igor Ozim (Köln). Er war Mitglied des Concertgebouw Orkest Amsterdam und der Camerata Bern, 2004 Konzertmeister beim Orchestra Filarmonica della Scala di Milano. Er pflegt die Tradition des spontanen Musizierens, die ihn auch zur Improvisation führte. Boeschoten schrieb mehrere Solowerke für Violine; seine grosse Offenheit machte ihn zum begehrten Spezialisten für Crossover-Projekte und zu einem gefragten Performer. Mit Pierre Favre musizierte er am Lucerne Festival, mit Stephan Eicher am Jazz Festival Montreux, mit «Kalandos» setzte er sich kreativ mit ungarischer Volks- und Zigeunermusik auseinander. Seit 2006 ist er Künstlerischer Leiter des Musikfestivals «Rüttihubeliade» und seit 2010 – zusammen mit dem Cellisten Thomas Demenga – künstlerischer Leiter der Winterakademie «work permit».
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Das Balagan Ensemble setzt sich aus den drei Musikern Giani Lincan, Aurel Budisteanu und Zsolt Boni zusammen. Giani Lincan ist einer der berühmtesten Virtuosen auf seiner Zymbal. Er präsentiert gerne neue Kompositionen, Improvisationen und Arrangements basierend auf rumänischen und ungarischen Folk Songs, aber auch Klassik, Gypsy Jazz und traditionelle Gypsy Music.

Aurel Budisteanu begann mit 13 Jahren Akkordeon zu spielen, mit 15 Jahren trat er in die School of Arts in Bukarest ein. Bereits in diesen jungen Jahren trat er erfolgreich auf Partys und Hochzeiten auf und spezialisierte sich auf die Musik aus dem Balkan sowie weitere Stile wie Walzer oder Tango.

Der ungarische Musiker Zsolt Boni ist ein europaweit gefragter Kontrabassist, der seine Mitmusiker auf virtuose Art und Weise begleitet und in ein ausbalanciertes Rhythmusgerüst einbindet.

Als spezielle Gäste laden wir Kulturspiegel und Rebbau Spiez ein.

 

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