Programm

6. Konzert

Mittwoch, 25. Mai 2016, 20.00 Uhr

Glänzende Farben mit dem Geneva Brass Quintet

Facettenreiches Kammerkonzert für Blechbläser
Die fünf virtuosen Blechbläser aus Genf begeistern mit einem bunt gemischten Programm ernsthafter und heiterer Musik aus vier Jahrhunderten.

Anonymous
(ca. 1600)
Bänkersängerlied
Johann Sebastian Bach
(1685 – 1750)
Fuge in G-Dur, BWV 541
Victor Ewald
(1860 – 1935)
Erstes Quintett in b-Moll op. 5 (1902)
Moderato, Adagio – Allegro – Adagio, Allegro moderato
Alexander Arutjunjan
(1920 – 2012)
Zwei Sätze aus «Armenische Skizzen» (1984)
Traditionell «S’isch äbe e Mönsch uf Ärde»
(arr. Thomas Rüedi)
Etienne Crausaz
(geb. 1981)
Aus dem ersten Brass Quintett
Gioachino Rossini
(1792 – 1868)
Ouverture zur Oper «Wilhelm Tell»
Kurt Sturzenegger
(geb. 1949)
Modzonoi für Alphorn und Blechbläser
Gioachino Rossini
(1792 – 1868)
Katzen-Duett
Gerald Chaplin
(1889 – 1977)
Medley aus «Circus»
Ennio Morricone
(geb. 1928)
Moment for Morricone
Marcel Saurer
(geb. 1969)
Klezomania

Seit 2001 besteht das «Geneva Brass Quintet» (GBQ) als Blechmusikformation für Kammermusik mit Schweizer Künstlern. Das Quintett sieht sich als Förderer der Blechblasmusik und will diese Leidenschaft einem breiten Publikum weitergeben. Das GBQ trat in vielen renommierten Konzertsälen auf und wirkte in mehreren Konzertreihen wie das Sion Festival, les Concerts de St-Germain und «la Guilde Romande de la Musique de Chambre» mit. Seit 2008 unternimmt das GBQ internationale Tourneen, so auch nach Mexiko und China.
Im 2010 rief GBQ das «Geneva Brass Festival» ins Leben. Dieser internationale Event für Blechblasmusik findet seither immer anfangs Oktober in Genf statt.
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Geneva Brass Quintet

Samuel Gaille absolvierte sein Trompetenstudium an der Genfer Hochschule für Musik und schloss mit einem premier prix de virtuosité ab. Gaille spielt oft im «Orchestre de la Suisse Romande», im Lausanner Kammerorchester und in der Schweizer Philharmonie. Er unterrichtet Trompete an mehreren Musikschulen und leitet die Musikschule Le Locle.

Lionel Walter begann 2001 sein Musikstudium bei Gérard Métrailler an der Genfer Hochschule für Musik. 2005–2006 studierte er an der «Universität der Künste» in Berlin bei Konradin Groth und arbeitete mit Dirigenten wie Bernard Haitink und Kent Nagano. Zurück in der Schweiz, erhielt er 2007 sein Orchestermusikerdiplom mit Auszeichnung und zusätzlich den Raymond Weil Preis von Genf. Zur Zeit spielt Walter als Zuzüger in verschiedenen Orchesterformationen wie «Orchestre de la Suisse Romande» und «Orchestre de Chambre de Genève» und ist auch als freischaffender Trompeter in der Romandie tätig.

Christophe Sturzenegger studierte Horn bei Bruno Schneider und Klavier bei Marc Pantillon an der Genfer Hochschule für Musik und schloss beide Fächer mit Auszeichnung ab. Er spielte Solo-Horn im Schweizer Jugendorchester und war der erste Schweizer Hornist, der eine Stelle im Gustav Mahler Jugendorchester durch Probespiel bekam. Danach war er Mitglied der Orchester-Akademie am Opernhaus Zürich und des Basel Sinfonie-Orchesters. Seit 2004 ist er freischaffender Musiker und spielt in verschiedenen Ensembles Horn und Klavier. Zudem unterrichtet er an der Genfer Hochschule für Musik.

David Rey studierte Posaune bei Roland Schnorhk und Andrea Bandini an der Genfer Hochschule für Musik und erhielt 2001 sein solistisches Diplom mit Auszeichnung. Es folgten im Jahr 2002 ein Diplom für Orchestermusik und 2003 ein Lehrdiplom. Nach einem Praktikum im Orchester Biel war Rey Mitglied des Verbier Festival Orchestra. Von 2003 bis 2005 bekleidete er die Solo-Posaunen-Stelle im Durban Symphonic Orchestra (Südafrika). Seit 2008 ist Rey Solo-Posaunist der «Brussels Philharmonic» und spielt zudem regelmässig im Orchestre de Chambre de Lausanne.

Eric Rey studierte an der Genfer Hochschule für Musik Tuba in der Klasse von P. Pilloud und schloss mit Lehrdiplom, Diplome de virtuosité und Orchesterdiplom ab. Er war Solo-Tubist im Durban Symphonic Orchestra (Südafrika) und ist heute als Blechbläserlehrer an verschiedenen Musikschulen tätig sowie Zuzüger in mehreren Schweizer Orchestern, unter anderem im «Orchestre de la Suisse Romande» in Genf.

Als spezielle Gäste laden wir Musikverein und Jugendmusik Spiez ein.

 

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