Programm

2. Konzert

Samstag, 13. Mai 2017, 20.00 Uhr

Iiro Rantala und das Galatea Quartett

Nach seinem unvergesslich-magischen Auftritt vor zwei Jahren ist Iiro Rantala wieder zu Gast in Spiez
Iiro Rantala, Piano
Yuka Tsuboi, Violine
Sarah Kilchenmann, Violine
Hugo Bollschweiler, Viola
Julien Kilchenmann, Cello

Zusammen mit dem klassischen Galatea Streichquartett lässt der finnische Pianist und Komponist neue musikalische Welten jenseits von Stilen und Epochen entstehen, ein faszinierendes Kaleidoskop von Farben und Stimmungen.

Im Zentrum der Zusammenarbeit von Iiro Rantala mit dem Galatea Quartett steht ein Arrangement von Mozarts Klavierkonzert Nr. 21, bei dem Rantala die Kadenzen jeweils improvisierend gestaltet. Weiter auf dem Programm stehen Kompositionen von Iiro Rantala, die speziell für dieses Projekt arrangiert werden.

Iiro Rantala

Es gibt nur wenige Musiker, die sich genau auf der Grenze zwischen Jazz und Klassik bewegen. Der finnische Pianist Iiro Rantala gehört zu dieser seltenen Spezies. Ausgebildet an der Sibelius Akademie in Helsinki, wandte er sich bald einmal dem Jazz zu und zog nach New York. Nachdem Iiro Rantala viele Jahre mit dem Trio Toykeät durch alle internationalen Säle tourte, folgte das Solo-Album «Lost Heroes», ein Meilenstein in der europäischen Jazzgeschichte. Es verschmelzen dort bereits Jazz und klassische Bezüge, stärker noch in seinem darauf folgenden Trio-Album, wo er Auszüge aus Bachs «Goldberg Variationen» in die Aufnahmen integrierte. Ein weiterer Schritt war sein String Trio mit eigenen Kompositionen für Piano, Cello und Violine.

Seither greift Iiro Rantala in seinen Konzerten immer wieder auf klassische Kompositionen zurück. Aus dieser Situation heraus entstand der Kontakt mit dem Zürcher Galatea Quartett.
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Galatea Quartett

Das Galatea Quartett wurde im Jahr 2005 gegründet, von Stephan Görner vom Carmina Quartett und dem Artemis Quartett in Berlin betreut und durch die European Chamber Music Academy gefördert. Konzerttourneen führten durch ganz Europa, aber auch nach Japan, Argentinien, Kanada und Indien. Das Galatea Quartett war Gast an bedeutenden Festivals, unter anderem bei der Società del Quartetto Milano, am Festival de Sion, an der EuroArt Prag und in Zürich bei den Festspielen.

2011 erschien bei Sony Classical das Debüt-Album «Bloch: Landscapes – Works for String Quartet», für welches das Ensemble mit einem ECHO-Preis für die beste Kammermusikeinspielung des Jahres ausgezeichnet wurde. Neben dem klassischen Repertoire hat das Galatea Quartett immer auch ungewohntes Terrain erkundet und innovative, genreübergreifende Konzepte entworfen. Crossover-Projekte sind beinahe alltäglich. Sie führten zur Zusammenarbeit mit Jon Lord (Deep Purple), Tina Turner und dem Schriftsteller Urs Faes sowie zu einer Aufführungsserie der Pink Floyd-Adaptation «To the Dark Side of the Moon».
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